5 Campervan DOs und DONTs

Artikel von Inka's Reiseblog

Während unserer fünfwöchigen Tour durch Neuseeland haben wir einige Erfahrungen mit unserem Campervan gesammelt. Hier sind einige meiner persönlichen Do's und Dont's die sich unterwegs so ergeben haben. Generell gilt aber natürlich: Einfach alles ausprobieren, denn so kompliziert ist so ein Campervan wirklich nicht. Auch das Fahren auf der linken Straßenseite, die etwas sperrigen Ausmaße und der wenige Platz im Inneren sind Dinge, an die man sich sehr schnell gewöhnt. Vielleicht ist damit ja dem ein oder anderen Camping-Willigen geholfen. 

Fahren:

  • Do: Linksfahren. Am Anfang ist’s vielleicht ein bisschen ungewohnt, aber da es kein so hohes Verkehrsaufkommen gibt, gewöhnt man sich schnell an den Linksverkehr und die “falsch herum” angeordnete Bedienung. Wenn man dann mehrmals die Frontscheibe gewischt hat, anstatt zu blinken, merkt man sich die Anordnung der Bedienhebel auch irgendwann. Je nachdem, welches Auto man hat, sind die Bedienhebel sogar “richtig herum”, so war es jedenfalls bei uns. Also alles halb so schlimm.
  • Don’t: Zu schnell fahren. Die Blitz-Post wird vom Vermieter auch bis in die Heimat nachgeschickt, das steht auch so im Mietvertrag. Also auf keinen Fall empfehlenswert, zumal die Straßen oft eng und hügelig sind und der Camper sowieso nur im zweiten Gang den Berg hoch kommt. Es macht also einfach keinen Sinn und ist auch noch gefährlich. Also einfach ganz gemütlich im Verkehrsfluss mitfahren und ab und zu mal links ran fahren, um den Stau, der sich im Rückspiegel gebildet hat, aufzulösen.

Navigation:

  • Do: Die gute, alte Straßenkarte. In Neuseeland gibt es nicht all zu viele Straßen und Möglichkeiten, sich zu verfahren. Ebenfalls sehr gut zur Info ist das Tourism Radio, das per GPS funktioniert und bei unserem Camper schon bei der Anmietung dabei war. Nur wenn man mehrere Tage an einem Ort bleibt, wiederholen sich die Infos leider mehrmals. Sonst aber bester Empfang auch an abgelegenen Orten.
  • Don’t: Das Geld für ein Navigationsgerät kann man sich meiner Meinung nach sparen. An einigen Stellen ist aber natürlich die Smartphone-Navigation per GPS auch ganz hilfreich.

Kochen:

  • Do: Essen kochen. Geht gut: Spaghetti Bolognese und alles, was sich in zwei Töpfen kochen lässt, da der Platz auf dem Herd sehr beschränkt ist. Je nachdem, wie viel gekocht wird, muss evtl. unterwegs die Gasflasche nachgefüllt werden.
  • Don’t: Das Fenster beim Kochen zu lange/weit öffnen, da sonst jede Menge Sandflies in den Camper kommen. Das sind äußerst fiese Viecher, von deren Stichen man sehr lange etwas hat. Hier empfiehlt sich generell ein Anti-Insektenspray (im Countdown gibt es auch extra Spray gegen Sandflies). Ebenfalls schlecht, was das Kochen angeht: alles, was stark riecht. Fisch sollte man eher nicht im Campervan braten, denn schlafen will man dort ja auch noch.

Gepäck:

  • Do: Reisetaschen, Rucksäcke, alles, was sich leicht zusammenknautschen kann, mitnehmen. Im Campervan ist zwar viel Platz (im Schrank, unter den Sitzbänken, in Oberschränken), aber das Gepäckstück sollte sich einigermaßen klein falten lassen.
  • Don’t: Hartschalenkoffer passen nicht gut unter die Sitzbänke. Da das Gepäckstück es aber auch nur über den Flug bis in den Campervan schaffen muss, fällt ein längeres Hinterherziehen des Koffers weg, so dass man bei Rollen und Wendigkeit ruhig ein paar Abstriche machen kann.

Camping auf DOC-Campingplätzen:

  • Do: Camping mitten im Wald, am Meer oder am Milford Sound zu sehr günstigen Preisen (ca. 8-10 NZD pro Fahrzeug, je nach Größe, Ausbaustand und Lage des Campingplatzes, einfach in eine der dort bereitstehenden Papiertüten stecken und dann in den DOC-Geld-Briefkasten werfen).
  • Don’t: Schwarz-Campen. Bei den günstigen Preisen lohnt es sich meiner Meinung nach einfach nicht. Auch wenn sicherlich nicht immer kontrolliert wird, haben wir auch mitten in der Nacht DOC-Mitarbeiter bei der Kontrolle gesehen. Diese waren zwar sehr kulant, wenn man z.B. kein Wechselgeld hatte und daher bei ihnen persönlich bezahlt hat, aber man sollte ihre Freundlichkeit auch nicht ausnutzen.

DANKE INKA!!
 

MIETFAHRZEUGE:
Neuseeland bietet eine große Vielfalt, nicht nur an landschaftlicher Schönheit und Freizeitsportmöglichkeiten, sondern auch an einer Auswahl an Mitfahrzeugen, mit denen man das Land erkunden kann.

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